Ich freue mich, dein Interesse mit meinem ersten Artikel geweckt zu haben. Doch was nun? Wie geht es weiter? Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt. Wie komme ich von der Idee zur nebenberuflichen Selbstständigkeit?

Woher nimmst du die Zeit?

Das war in der Tat meine größte persönliche Herausforderung. Wo bitte nehme ich die Zeit her, mir meine nebenberufliche Selbstständigkeit aufzubauen? Ich habe viel rechts und links geschaut und mit erfolgreichen Menschen gesprochen. Eine meiner Haupterkenntnisse ist die Tatsache, dass uns allen 24 Stunden zur Verfügung stehen. Erfolgreiche Menschen können diese Zeit nicht verlängern. Nur wie machen Sie es dann? Die Antwort ist denkbar einfach und auch du kannst es umsetzen: Sie schaffen sich Tagesroutinen.

Wie etablierst du deine Routinen?

Ein Buch, das mich dabei am meisten inspiriert hat, ist „Miracle Morning“ von Hal Elrod. Er schreibt über die Morgenroutinen von erfolgreichen Menschen. Neben dem frühen Aufstehen bringt insbesondere ein hohes Maß an Gewohnheiten den Erfolg. Jeden Tag mit festen Routinen, man kann schon fast sagen, Ritualen starten und man erreicht erstaunliche Ergebnisse. Gesagt, getan…mit einer zweijährigen Tochter ist das kein Problem. Da bin ich frühes Aufstehen gewohnt! Wäre da nicht meine Tochter, die das „Miracle Morning“ Prinzip bereits verinnerlicht hat: Früh aufstehen und mit einer festen Routine den Tag beginnen. Jedoch unterscheidet sich ihre Vorstellung einer Morgenroutine gänzlich von meinen Plänen. Aber statt das Buch wieder in den Schrank zu stellen und die Ideen für gescheitert zu erklären, weil es bei mir ja nicht funktioniert, überlegte ich mir, wie ich es stattdessen machen konnte?

Natürlich wollte ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Tochter verbringen. Deshalb war auch die Zeit vor der Arbeit und bis zu ihrem Schlafengehen am Abend sogenannte: Playtime. Aber was sprach bitte dagegen, sich danach hinzusetzten und die Morgenroutine in eine Abendroutine zu wandeln? Eigentlich gar nichts.

Ich habe meinen eigenen „Magical Evening“ eingeführt: Nachdem unsere Tochter im Bett war, setzte ich mich vor den PC. Ich hatte mir fest vorgenommen 90 Minuten durchzuhalten und habe mir deshalb einen Wecker gestellt. Warum habe ich das getan? Für mich war klar, dass erstmal egal ist, was ich mache. Am Ende werde ich ein kleines Erfolgserlebnis haben: der Wecker klingelt und ich habe 90 Minuten an meiner nebenberuflichen Selbstständigkeit gearbeitet. Doch stellte sich das als schwieriger heraus, als anfangs gedacht. Zu viele Ablenkungen waren parat: Nochmal schnell die Nachrichten auf dem Handy checken oder bei Instagram vorbeischauen. Schnell waren die 90 Minuten vorbei und ich hatte nichts Produktives gemacht. Da ich dies aber von der Achtsamkeitsmeditation kannte, bei der mir auch ständig Dinge einfallen, die ich noch zu tun habe, war es hier kein Problem. Ich wusste, einfach dranbleiben!

Erkenntnis für dich

Dranbleiben und wirklich regelmäßig daran arbeiten. Was anfangs wirklich hart war, geht nach 2-3 Wochen leicht von der Hand. Nimm dir am Anfang ein bestimmtes Zeitfenster vor und bleib dran. Egal ob Miracle Morning oder Magical Evening: Schaffe dir deine Routinen und genieße sie.

Nutze die Gelegenheit!

Dein Benjamin

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