In den letzten Blogs ging es um Ziele, Zwischenziele und Rituale. Heute möchte ich mich einem anderen Thema widmen. Kennst du das auch, es läuft so gut und dann kommt etwas dazwischen? Bei mir war es die erste große Grippe meiner Tochter, die einige Tage lang meine volle Aufmerksamkeit brauchte. Ich wurde aus meinem Flow gerissen. Und nun? Wie schaffst du es im Familienalltag deinen Rhythmus zu behalten?

Was kannst du machen?

In meinen Anfängen als Trainer habe ich folgenden Satz von einem erfahrenen Kollegen gelernt: Störungen haben immer Vorfahrt! Wenn du einen Workshop mit 40 Teilnehmern hast und 2 kommen viel zu spät, dann macht es wenig Sinn einfach fortzufahren. Besser ist es, du lässt die Beiden ihren Platz finden und wartest bis die Unruhe verflogen ist. Gary Keller hat es in seinem Buch „The One Thing“ treffend beschrieben. Multitasking führt nicht unbedingt zu mehr Erfolg, sondern nur dazu, dass du viele Themen startest und keines richtig zu Ende bringst.

Jetzt ist das Familienleben natürlich keine Störung. Doch das Prinzip ist das Gleiche. Bewahre die Ruhe! Sei dir bewusst, das es völlig normal und auch in Ordnung ist. Nimm dir die Zeit, die du brauchst und widme dich mit voller Aufmerksamkeit diesem einen Thema. Versuche nicht parallel an deiner nebenberuflichen Selbständigkeit zu arbeiten. Morgen ist auch noch ein Tag!

Erkenntnis für dich

Meine wichtige Botschaft für heute: Lass dich nicht aus dem Konzept bringen! Wenn es mal nicht läuft oder etwas dazwischen kommt, ist das völlig okay. Solange du bald wieder deine Routine aufnimmst. Getreu dem Motto „Es zählt nicht, wie oft du hingefallen bist. Was wirklich zählt, ist wie viele Male du wieder aufgestanden bist und weiter gemacht hast“.

Nutze die Gelegenheit!

Dein Benjamin

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