Mit welchem Schritt fange ich zuerst an, wenn ich mit meiner nebenberuflichen Selbständigkeit beginnen möchte. Genau diese Frage habe ich mir am Anfang oft gestellt. Du kennst vielleicht das Sprichwort „Aller Anfang ist schwer“?! Erst, wenn du startest wirst du sehen, was damit gemeint ist.

Womit fängst du an?

Der erste Schritt als Arbeitnehmer ist noch ziemlich einfach: Geh zu deinem Arbeitgeber und lasse dir die nebenberufliche Selbständigkeit genehmigen. Warum ist das wichtig? Du bist angestellt und bekommst ein monatliches Gehalt. Dafür hat der Arbeitgeber, neben deiner Arbeitskraft, das Recht darüber informiert zu werden, wenn du zusätzlich etwas machst. Dabei spielt es keine Rolle, ob du nebenbei als Kellner in einer Bar oder als Schauspieler im Theater tätig sein willst. Normalerweise hat dein Arbeitgeber keine Einwände, solange du nicht mit ihm konkurrieren möchtest. Zum Beispiel, wenn du bei einer Versicherung arbeitest und nebenbei andere Versicherungen verkaufen willst.

Mein erster Schritt war also, dass ich zu meinem Vorgesetzten gegangen bin und mir die nebenberufliche Selbständigkeit genehmigen ließ. Damit wusste ich allerdings weder, was ich genau machen, noch mit welchen Kunden ich zusammenarbeiten möchte. Es ist deshalb im nächsten Schritt wichtig herauszufinden, was dein Ziel ist, bevor du diesen Schritt gehst. Sonst gehst du zwar los, weißt aber nicht wohin.

Wie findest du dein Ziel?

Es mag sich leichter anhören, als es in der Realität der Fall ist. Wenn du in Google nach „Leidenschaft finden“ suchst, bekommst du innerhalb von wenigen Sekunden 13,4 Millionen Treffer. Dir wird die Erarbeitung einer Liste mit „Aufgaben-die-ich hasse“ vorgeschlagen oder empfohlen, in deine Kindheit zurückzuschauen, um zu überlegen, was du damals gerne gemacht hast. Alles was ich gefunden habe, hat irgendwie nicht zu mir gepasst.

Aus diesem Grund habe ich über den großen Teich geschaut und mich inspirieren lassen. Dort wird zwischen Goal, Purposes und Targets unterschieden. Du fragst dich vielleicht, wo genau der Unterschied liegt? Alle 3 Begriffe bedeuten doch im Deutschen „Ziel“, wenn auch mit leicht unterschiedlichen Schwerpunkten. Ja, genau so ist es auch. Unter Goal wird das „große“ Ziel verstanden. Wenn du es erreicht hast, dann ist das Spiel vorbei: das Golden-Goal sozusagen. Mein Goal ist es, in der nebenberuflichen Selbständigkeit Menschen zu begleiten, die in einer mir ähnlichen Situation sind und bei denen Sicherheit ebenfalls eine große Rolle spielt.

Purposes sind Zwischenziele auf dem Weg zum großen Golden-Goal. Für mich ist das erste Zwischenziel dieser Blog, den du gerade liest und mit dem ich dich an meinem Weg teilhaben lassen möchte. Dann gibt es noch die Targets. Darunter habe ich die konkreten Schritte verstanden, die ich zur Erreichung der Zwischenziele und vor allem meines Goals brauche.

Warum ist das wichtig?

Stell dir vor du bist ein Pilot und fliegst mit einem Flugzeug zu einem Urlaubsort. Häufig führt die Route nicht direkt zum Ziel, sondern auf deinem Weg liegen Zwischenziele und vielleicht sogar eine Zwischenlandung bis zur finalen Ankunft. Natürlich brauchst du als Pilot, dein Copilot und sogar der Autopilot konkrete Schritte zu Erreichung dieser Zwischenziele. Übertragen auf das Leben hat mir mein konkretes Ziel vor Augen, die ersten Schritte unglaublich erleichtert. Wenn bei mir mal Probleme aufgetreten sind und ein Gewitter aufzog, konnte ich dieses Problem einfach „umfliegen“ und habe das große Ziel nicht aus den Augen verloren. Es kann lediglich passieren, dass du dein nächstes Zwischenziel anpassen musst, um wieder auf Kurs zu kommen.

Erkenntnis für dich?

Bevor du mit deinem Weg startest, setze dich hin und überlege dir, wohin du willst. Definiere dein Golden-Goal und freue dich darüber. Du bist damit schon weiter als viele Menschen um dich herum.

Nutze die Gelegenheit!

Dein Benjamin

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